Der Teeweg der Urasenke Teeschule

Ruf im Sommer das tiefe Empfinden einer kühlen Frische

und im Winter das einer geborgenen Wärme hervor.

Leg die Holzkohle so, dass sie das Wasser richtig erhitze,

und bereite einen Tee, der erfreut – das ist das ganze Geheimnis!

Sen no Rikyu

 

Nachdem der Tee im 12.Jahrhundert über die Klöster in Japan bekannt wurde, entdeckte auch der Schwertadel den Tee. Zunächst wurde es um den Tee immer prunkvoller. In Teepavillons wurden Wettberwerbe abgehalten, die Adligen konnten edelste Keramik, Schnitzlacke oder kostbare Tuschemalerei präsentieren.

Der zurückhaltende, erlesene Stil der Teezeremonie geht auf Teemeister Murata Juko (1423-1502) zurück. Er war es, der die vier Forderungen an eine Teezeremonie aufstellte: Besonnenheit (kin), Ehrfurcht (kei), Reinheit (sei) und Stille (jaku) Teemeister Sen no Rikyu (1521-1591) übernahm die Prinzipien, änderte lediglich den ersten Punkt in Harmonie (wa). Diese gelten bis heute als die Grundprinzipien des Chanoyu (Teeweg). Die Urasenke und zwei andere Teeschulen nennt man die drei Schulen der Familie Sen, weil sie alle den Teemeister Sen Rikyu als ihren Ahnherren ansehen. Die Urasenke ist damit eine der ältesten Teeschulen Japans.

Wir freuen uns sehr, dass wir am Dienstag, den 04.07.17, dem regulären Zen-Abend in der Kirche der Stille, Till begrüßen dürfen. Till kommt aus der Urasenke Teeschule und wird uns von seinem Teeweg berichten und uns mitnehmen in die Form der Teezeremonie, die er für sich verinnerlicht.

Kosten

Gäste 12€/ermäßigt 6€

Die Kosten werden vor Ort entrichtet

 

 

Keine gesonderte Anmeldung notwendig.


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